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Schwindel kann eine beträchtliche Beeinträchtigung der Lebensqualität darstellen.

Schwindel oder Unsicherheitsgefühle können durch eine Durchblutungsstörung, Verletzungen, einen Unfall, Allergien, Erkrankung eines Gleichgewichtsorganes Infektionen, Erkrankungen der Halswirbelsäule oder neurologische Erkrankungen verursacht werden. Damit eine Schwindeltherapie eingeleitet werden kann ist es wichtig, die exakte Schwindelursache zu bestimmen.

Wie entsteht der Schwindel?

Für ein gut funktionierendes Gleichgewichtssystem brauchen wir die Augen zur Orientierung im Raum, das Gleichgewichtsorgan im Innenohr zur Meldung von Lage- und Beschleunigungsveränderungen des Kopfes und des Körpers, sowie eine gute Tiefenwahrnehmung in den Muskeln und Gelenken, welche unserem Gehirn übermittelt, in welcher Position sich unser Körper gerade befindet. Schwindel entsteht immer dann, wenn diese drei Komponenten nicht perfekt übereinstimmen, fehlerhaft sind oder im Gehirn nicht richtig verarbeitet werden können. Wenn nun bei älteren Menschen trotz genauester diagnostischer Massnahmen keine erkennbare Ursache für den Schwindel diagnostiziert werden kann, so kann man oft feststellen, dass ein Altersschwindel aufgrund der nachlassenden Leistungsfähigkeit von Augen, Muskeln und Nerven vorliegt. Welche neuen Therapiemöglichkeiten gibt es beim Schwindel?

Wenn Sie unter Stand-, Gang- und Koordinationsstörungen mit dem Leitsymptomen "Schwindel" oder "Unsicherheit" leiden, kann gezielt mit einem neurofeedbackkontrollierten Therapiesystem Ihre Behandlung durchgeführt werden. Mit einer computergestützten Auswertung werden spezifische Übungen unter Kontrolle einer Fachkraft angeleitet. Dabei erhalten Sie gerichtete Vibrationsreize, welche über ein Neurofeedbacksystem übermittelt werden, das an Ihrer Hüfte mit einem kleinen Gürtel angebracht wird. Mit diesen Zusatzinformationen kann eine zusätzliche Verbesserung der Stand- und Gangstabilität erreicht werden. Dadurch lernt das Gehirn, gezielt Bewegungen im Raum einzuordnen. Der Trainingsaufwand ist hinsichtlich herkömmlicher Therapieverfahren deutlich reduziert. Die Erfolgsaussichten sind durch das neuartige feedbackkontrollierte Gleichgewichtsübungstraining als durchaus positiv einzuschätzen. Insbesondere ältere Patienten (z.B. mit Altersschwindel) können durch eine Therapie profitieren.

Wie funktioniert das Gleichgewichtstraining?

Das Trainingprogramm wird so durchgeführt, dass Sie ein kleines Gerät mit einem Gürtel um Ihre Hüfte gebunden bekommen. Am Gürtel sind vier kleine Stimulationsvibratoren befestigt.

Nun werden Sie mit diesem Gerät einige auf Sie speziell abgestimmte Übungen durchführen (bspw. Stand auf einen Bein, Gerade aus Gang mit geschlossenen Augen).

Treten während dieser Übungen bei Ihnen Abweichreaktionen durch eine Störung der Gleichgewichtsfunktion auf, so wird das kleine Gerät um Ihre Hüfte auf der Seite, zu der Sie abweichen, beginnen zu vibrieren. Durch die Vibrationen merken Sie sofort, dass Ihr Gleichgewicht gerade nicht richtig arbeitet und haben so die Möglichkeit sich selbständig wieder in eine normale Körperlage zu bringen.

Dadurch wird Ihr gesamtes Gleichgewichtssystem angeregt und diese Veränderungen werden zu Ihrem Gehirn weitergeleitet.

Durch eine spezielle Auswahl der für sie passenden Übungen und eine häufige Wiederholung des Trainings, werden diese Informationen in Ihrem Gehirn wie eine gelernte Vokabel gespeichert und Sie werden mit hoher Wahrscheinlichkeit dadurch eine deutliche Verbesserung ihres Gleichgewichtssinnes und somit auch ihrer Lebensqualität erzielen.

Literatur:

D.Basta, A. Ernst: Moderne Rehabilitation von Gleichgewichtsstörungen mit Hilfe von Neurofeedback-Trainingsverfahren. HNO 2008; 56:990–995.

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